Metallgestaltung & Schmuck der HAWK stellt auf der Zeughausmesse in Berlin aus

Erscheinungsdatum: 28.01.2026

Die Zeughausmesse in Berlin versteht sich als Treffpunkt der Angewandten Kunst in Berlin. Sie bietet einer breiten Öffentlichkeit die Gelegenheit, angewandten Kunstschaffenden zu begegnen und hochwertige Gebrauchsgegenstände zu erwerben. Publikum wie Kunstschaffenden eröffnet sie zudem stets neue Einblicke in jene Kombination von Materialdialog und ästhetischer Originalität, die zur Herstellung von Modern-Craft-Objekten unerlässlich ist.

Die Zeughausmesse 2025 präsentierte aktuelle Positionen aus Design, Kunst und Gestaltung im Spannungsfeld von Material, Idee und gesellschaftlicher Relevanz. Als Plattform für zeitgenössische Entwurfs- und Produktionsweisen macht sie sichtbar, wie Gestaltung auf gegenwärtige Herausforderungen reagiert und zugleich eigene ästhetische, kulturelle und soziale Fragestellungen formuliert.

Das von Studierenden und Absolvierenden des HAWK-Kompetenzfelds Metallgestaltung & Schmuck  entwickelte Ausstellungskonzept „Mehrbettzimmer“ reiste auf Einladung der Zeughausmesse 2025 im November nach Berlin in das Kühlhaus. Die HAWK-Mitglieder hatten es als Ursprungsinstallation für die Galerie Marzee (internationale Galerie für zeitgenössischen Schmuck und Objekt) erarbeitet und von März bis Mai 2025 dort gezeigt.

Gestaltung als kulturelle Praxis

Die Veranstaltung zeigte Arbeiten, die sich zwischen experimenteller Forschung, handwerklicher Präzision und konzeptueller Reflexion bewegen. Gestaltung versteht sich dabei nicht allein als Objektproduktion, sondern als kulturelle Praxis und als Medium der Bedeutungsstiftung. Materialien, Formen und Prozesse fungieren als Träger von Narrativen, Haltungen und Zukunftsentwürfen.

Seit 2004 findet die Zeughausmesse alljährlich im Spätherbst als Ausstellungs- und Verkaufsmesse der Angewandten Kunst in Berlin statt. Sie wurde vom Berufsverband Angewandte Kunst Berlin-Brandenburg e.V. (AKBB) in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Historischen Museum Berlin initiiert. Ort der Messe war von 2004 bis 2021 der von ruhiger Weiträumigkeit erfüllte, überdachte Innenhof des Zeughauses. Dabei steht das Zeughaus in der Tradition von Ausstellungen des Kunstgewerbes in Berlin, beherbergte es doch bereits 1844 die erste Allgemeine Deutsche Gewerbeausstellung. Seit 2022 findet die Zeughausmesse im Kühlhaus Berlin statt.

Ausstellungskonzeption/ Produktion der Ausstellung

Studierende
Nadine Anklam, Nicolas Berkenheide, Lena Dörzbach, Susie Heuberger, Matti Höfert, Franz Kirsch, Sarah May, Catharina Mohr, Jonas Schwalenberg und Leo Wagner 

Lehrende
Prof. Melanie Isverding und Cord Theinert

In der Ausstellung nahmen mit Exponaten teil 
Nadine Anklam, Alexey Aghabeygi, Niklas Dion De Coninck, Lena Dörzbach, Ursula Hähner, Susie Heuberger, Matti Höfert, Anna Hübner, Franz Kirsch, Marten Kueß, Jonas Quirin Leikauf, Sarah May, Catharina Mohr, Tim Neumann, Anna Sand, Emma Sattler, Gerrit Schulze Raestrup, Lenard Requate, Paul Schambach, Jonas Schwalenberg, Leo Wagner, Noah Welter, Marleen Wysocki und Guja Youssefi

Kontakt

Prof. Melanie Isverding
Metallgestaltung & Schmuck / körperbezogene Objekte, Studiendekanin Master Gestaltung
Cord Theinert
Metallbau / Schmiede, Silberschmiede